Susanne Beringer

Susanne Beringer

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Die Dortmunder Künstlerin Susanne Beringer arbeitet sowohl figürlich als auch abstrakt. Sie ist eine Grenzgängerin - zwischen verschiedenen Medien, verschiedenen Sujets, verschiedenen Realitäten und zwischen verschiedenen Werken.

Beringers Landschaftsbilder sind auf ein Minimum reduzierte Konstrukte, die von einem atmosphärischen Fluidum umgeben sind. Sie bilden keine konkreten Orte ab, sondern stellen autonome Ideallandschaften dar. Es sind Stimmungsträger an der Grenze von Abstraktion und Gegenständlichkeit, die diffus und geheimnisvoll bleiben wollen. Menschen oder Gebäude finden sich allenfalls als schemenhafte Andeutungen. Beringers Landschaften sind keine Zufallskonstrukte, sondern das Ergebnis eines gezielten Widerspiels von Leere und Fülle, Dynamik und Statik, und nicht zuletzt vom Spiel der Farben, warm und kalt, hell und dunkel.

Inspirationen sammelt Susanne Beringer auf ihren Reisen, in denen sie regelmäßig neue Länder für sich entdeckt. Die Begegnungen mit den Menschen vor Ort liefern die Grundlage für ihre Porträtmalerei. Überlebensgroß sind die personen darin in Szene gesetzt, mit Gespür für Details und Feinheiten in Erscheinung, Blick und Pose. So gelingt es Susanne Beringer in ihrer Portätmalerei, die Wirklichkeit hinter der Oberfläche des Menschen zu erfassen.

Auch der Urbanität ihrer Heimatstadt Dortmund hat die Künstlerin eine Serie von Arbeiten gewidmet, in der sie aktuelle Wandlungsprozesse auf mitunter hintersinnige Art und Weise thematisiert.

Dr. Sabine Weicherding